Veranstaltungen - Aktuell

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Das Mahnmal St. Nikolai bietet ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm

Ob Vortrag, Lesung oder Konzert – an jedem ersten Mittwoch im Monat findet unter dem Motto Kultur in der Krypta eine kulturelle Veranstaltung statt. Mit der Veranstaltungsreihe Erinnern im Mahnmal wird regelmäßig der Opfer und Ereignisse gedacht, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nazi-Regime stehen. Unter der Rubrik Gäste im Mahnmal finden regelmäßig Gastveranstaltungen in der Krypta statt.

Jeden Donnerstag um 12 Uhr: Carillon-Konzert auf dem Turmglockenspiel
Mittwoch, 1. Juni, 20.00 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

7MAL ST. NIKOLAI: Das Mahnmal und der urbane Platz

Ausstellungseröffnung

Sieben Absolventen des Fachbereiches Architektur und Städtebau der Fachhochschule Potsdam stellen ihre Konzepte zur Weiterentwicklung des Mahnmals St. Nikolai vor. Der Erhalt des Denkmals der Nikolaikirche und die Reaktivierung des urbanen Platzes Hopfenmarkt im Stadtgewebe, stehen im Mittelpunkt der ausgestellten Abschlussarbeiten. Beeindruckende Entwürfe von Ergänzungen, Neubauten und visionären Nutzungsideen nehmen den „Genius loci“ dieses geschichtsträchtigen Ortes auf und geben neue Impulse für das Nikolai-Quartier.

Grußwort: Bodo Hafke, Dezernent Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirksamt Hamburg-Mitte

Einführung: Prof. Dr. Martina Abri, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Denkmalpflege und Prof. Dr. Peter Stephan, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Architektur und Städtebau

Moderation: Dipl.-Ing. Gerhard Hirschfeld, Architekt

Die Ausstellung ist vom 2. bis zum 19. Juni im ehemaligen Weinkeller zu sehen. Eintritt frei

Dienstag, 14. Juni, 19.00 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag

Vortrag des polnischen Journalisten Adam Krzemiński mit anschließender Diskussion

Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die Vertreter der polnischen und deutschen Regierungen den deutsch-polnischen Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Er ist bis heute die Grundlage und der Rahmen für den intensiven politischen Dialog und die gesellschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und Polen, die mittlerweile eine beeindruckende Dynamik gewonnen haben.

Der  Journalist Adam Krzemiński gilt in Polen als einer der herausragenden Kenner Deutschlands. Seit 1973 ist er Redakteur des Wochenmagazins „Polityka“ und berichtet hauptsächlich über Themen, die im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte und Gesellschaft stehen.

Das Gespräch mit Adam Krzemiński führt der Journalist Friedrich Wilhelm Kramer, der 1985 ARD-Hörfunkkorrespondent in Warschau, 1990 Chefredakteur des NDR Hörfunk und 1993-2012 Direktor des NDR Landesfunkhauses Schleswig-Holstein war.

Eintritt frei - Eine Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg e.V.

Donnerstag, 23. Juni, 18.30 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

Johannes Bugenhagen und die Reformation in Hamburg

18.30 Uhr Carillonkonzert mit Werner Lamm: Reformatorische Klänge

19.00 Uhr Vortrag mit Lichtbildern von Hauptpastor em. Dr. Ferdinand Ahuis

„Der Mann, der die Reformation nach Hamburg brachte“ – so titelte DIE WELT am 20. Juni 2010. Sie meinte damit Johannes Bugenhagen. Der Vortrag am Vorabend des 531. Geburtstags Johannes Bugenhagens wird zeigen, dass die Reformation in Hamburg wesentlich vielschichtiger war. Längst bevor Johannes Bugenhagen im Oktober 1529 nach Hamburg kam, wurde an allen Hamburger Hauptkirchen im reformatorischen Sinne gepredigt. Welche Bedeutung aber hatte dann Johannes Bugenhagen für die Reformation in Hamburg? Wer war er eigentlich? Und: Wie stellte sich das kirchliche, schulische und soziale Leben in Hamburg damals dar? Welche Veränderungen brachte die Reformation?

Eine musikalische Umrahmung des Vortrags übernimmt Werner Lamm am Klavier.

Eintritt frei