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Nagelkreuzgemeinschaft

Die Nagelkreuzgemeinschaft geht zurück auf die Zerstörung der Kathedrale von Coventry in England durch deutsche Bombenangriffe am 14./15. November 1940. Der damalige Dompropst Richard Howard ließ die Worte „Vater vergib“ in die Chorwand der Ruine meißeln – und beschuldigte damit nicht bestimmte Völker und Personen, sondern bat um Vergebung für alle Menschen. Die Worte „Vater vergib“ bilden den Kern des Versöhnungsgebets von Coventry, das die weltweite Versöhnung anstrebt. Jeden Freitag um 12 Uhr wird im Chorraum der Ruine in der alten Kathedrale von Coventry sowie in vielen Gemeinden der Nagelkreuzgemeinde weltweit die Litanei von Coventry gesprochen und für Frieden gebetet.

Das Symbol der Nagelkreuzgemeinde ist ein Nagelkreuz, das auf das Originalkreuz anspielt, das 1940 nach der Zerstörung von Coventry provisorisch aus drei mittelalterlichen Zimmermannsnägeln zusammengefügt wurde, um ein Symbol des Neuanfangs zu formen. Das Nagelkreuz aus Coventry steht als Zeichen der Versöhnung heute an vielen Orten der Welt. Die Gemeinde umfasst weltweit über 160 Mitglieder. Das Mahnmal St. Nikolai ist seit 1993 Mitglied der Nagelkreuzgemeinschaft und stellt sich der Aufgabe, alte Gegensätze zu überbrücken und nach neuen Wegen in eine gemeinsame Zukunft zu suchen.
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www.nagelkreuzgemeinschaft.de

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St. Nikolai am Klosterstern

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs fand die Gemeinde der ehemaligen Hauptkirche St. Nikolai am Hopfenmarkt 1956 eine neue Heimat am Klosterstern in Harvestehude, einem lebendigen Wohnviertel an der der Alster. Zunächst versammelte man sich dort in einem Konzertsaal, den ein Pianist nach dem Zweiten Weltkrieg an seine Villa am Harvestehuder Weg 91 angebaut hatte. Schon im Januar 1957 wurde eine Kantorei unter Kirchenmusikdirektor Walter Gebhardt gegründet, die ihre Konzerte zunächst reihum in den vier anderen Hauptkirchen geben musste. Erst 1960 wurde nach den Plänen von Gerhard Langmaack der Grundstein für die neue Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern gelegt, die am 30. September 1962 eingeweiht wurde.
Das Mahnmal St. Nikolai und die „neue“ Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern stehen in enger Verbindungen zueinander und veranstalten regelmäßig gemeinsame Gedenkveranstaltungen.

www.hauptkirche-stnikolai.de