Veranstaltungen - Archiv 2015spacer

Heiligabend, 24. Dezember um 14.00 Uhr

Christvesper im Mahnmal St. Nikolai

Liturgie und Predigt: Pastorin Rinja Müller, Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern

Weihnachtliche Musik und Liedbegleitung: Christoph Rocholl, Cello, und Waldemar Saez-Eggers, Klavier.

Ab 13.30 Uhr erklingt das Turmglockenspiel

Am Spieltisch: Antonia Krödel

Mittwoch, 2. Dezember, 19.00 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

Die frohe Botschaft – eine überraschend weihnachtliche Lesung

„Es begab sich aber zu der Zeit...“ – Zwei Schauspieler (und Sänger) lesen die altbekannten Stellen aus dem Lukas- und Matthäusevangelium, die wohl berühmteste Geschichte der Welt.
Und wer hört sie nicht gern, diese wunderschönen Zeilen, die uns jedes Jahr wieder gefangen nehmen?

Doch plötzlich geschieht etwas Unerwartetes: Die Protagonisten melden sich persönlich zu Wort - und ihre Äußerungen sind nicht ganz dass, was wir erwartet haben. Die Schauspieler Katrin Röser und Steffen Böye schlüpfen in die Rollen der Akteure dieser unglaublichen Geschichte, hadern, vertrauen, schimpfen, freuen sich, singen, und erwecken die bekannten Bibelstellen zum Leben. Den Zuhörern wird klar: Es ist ein Wunder, dass unter diesen merkwürdigen Umständen, bei all diesen Bedenken, bei all dieser Menschlichkeit, die Geburt Jesu Christi ihren Lauf nimmt. Produktion: Theater Mignon

Eintritt € 10,- erm. € 8,-

Montag, 30. November, 18.00 Uhr bis zum 2. Dezember

AKTIONSTAG GEGEN DIE TODESSTRAFE
Das Mahnmal St. Nikolai erstrahlt grün als Zeichen für das Leben.

Gemeinsam mit vielen anderen Städten auf der Welt setzte Hamburg am Montag, dem 30. November ein Zeichen gegen die Todesstrafe. Anlass war der weltweite Aktionstag "Cities for Life - Städte für das Leben", einer weltweiten Initiative zur Abschaffung der Todesstrafe.
In diesem Jahr wurde der Kirchturm des Mahnmals St. Nikolai bis einschließlich Mittwoch Abend als sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe grün illuminiert. Justizsenator Dr. Till Steffen, der Lichtkünstler Michael Batz, der die Lichtkunst am Gerüst des Kirchturms konzipierte, und Klaus Francke, Vorsitzender des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai, nahmen die Beleuchtung durch symbolischen Knopfdruck in Betrieb.

Donnerstag, 19. November, 19.00 Uhr

THEATERPROJEKT - Uraufführung

Kampfeinsatz – Stell dir vor es ist Krieg und du gehst hin

Kampfeinsatz, das neue Stück der Theatergruppe Axensprung, fragt nach der Verantwortung demokratischer Gesellschaften angesichts von Krieg und Terror in den Randgebieten unseres Kontinents und untersucht die Folgen von Auslandseinsätzen für deutsche Soldaten. Wie gehen die Heimkehrer mit den Erfahrungen von Tod und extremer Gewalt um? Kann der Traumatisierte überhaupt wieder in das Wertesystem der „Heimat“ zurückfinden? Wie reagiert die Gesellschaft? Und was bewegt junge Menschen mit deutschem Pass sich auf allen Seiten der Fronten als Freiwillige in den Kampf zu begeben?

Mit: Michael Bideller, Oliver Hermann, Mignon Remé, Markus Voigt, Regie: Erik Schäffler, Musik/Sonds: Markus Voigt, Video: Eike Zuleeg. axensprung | THEATER

Eintritt € 15,- / erm. € 12,-

Weitere Termine am 20., 21., 26., 27. und 28. November. Kartenreservierung unter Tel. 040-371125

Unterstützt durch

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Sonntag, 8. November, 18.00 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

Verfemte Musik - Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Preisträger und Stipendiaten von Jugend musiziert spielen "verfemte Musik" u.a. von Tansman, Kreisler und Bartók.

Lieder aus Theresienstadt runden das Programm ab und geben einen Rückblick auf den gleichnamigen Workshop, der anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durchgeführt wurde und dessen Abschlusskonzert im Mahnmal stattfand.

Moderation: Ludwig Hartmann

Eintritt frei – Spende erbeten

Donnerstag, 5. November, 18.30 Uhr

GÄSTE IM MAHNMAL

Foto-Essay von Dr. Detlev Langmann:

"Tibet - Erkundungen in knapper Luft"

Atemberaubende Eindrücke, Geschichten und Geschichte entlang der Tibet-Bahn sowie aus Zentral- und Südtibet mit Lhasa, Shigatse, Gyantse und aus dem Himalaya.
 
Die Tibeter nennen ihr Land "Bod" und sich selbst "Bod pas". "Tebod", von Fremden in "Tibet" verwandelt, steht für "oberes Tibet", von wo aus die ersten Europäer in das unzugängliche Schneeland drangen. Seit jeher trug die Abgeschlossenheit Tibets dazu bei, eine unwiderstehliche Faszination, gespeist aus unglaublichen Berichten, Mythen und Projektionen des Abendlandes ("Shangri-La"), für dieses sagenumwobene "Dach der Welt" auszuüben.
Entlang einer Reise mit der Tibet-Bahn sowie mit dem Jeep durch Zentral- und Südtibet, vermittelt der Foto-Essay einen Eindruck des heutigen Tibet, seiner Bewohner und Spiritualität.

Eintritt frei. Veranstaltung des Taiwan-Freundeskreises Bambusrunde e.V.

Dienstag, 3. November, 19.30 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

Vor 50 Jahren - Hirtenbrief der polnischen Bischöfe an die deutsche Bischofskonferenz - Versöhnung zwischen Polen und Deutschland

Es diskutieren: Bischof Prof. Dr. Jan Kopiec, Bistum Gliwice - Polen, Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Propst Dr. Johann Hinrich Claussen und Dr. Jörg Lüer, Deutsche Kommission Justicia et Pax, Berlin; Moderation Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg

Vor 50 Jahren, im November 1965, wurde der Hirtenbrief der polnischen katholischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder gesandt und bildete einen bedeutenden Schritt in der Verständigung und Versöhnung beider Länder.

Eintritt frei

Dienstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr

Filmvorführung: Im Labyrinth des Schweigens

Dieser deutsche  Kinofilm aus dem Jahr 2014 über die Ausschwitz-Prozesse hat hierzulande und im Ausland große Aufmerksamkeit erzielt. Besonders in Israel und Frankreich wurde er viel gesehen und intensiv diskutiert. Ab September läuft der Film im amerikanischen Kino.

Der Produzent des erfolgreichen Films, Jakob Claussen, gibt eine Einführung.

Frankfurt 1958. Die Zeit des Wirtschaftswunders. Die Schrecken des Krieges sind beinahe vergessen. In der Justiz hat kaum jemand Interesse, die Verbrechen der Nationalsozialisten zu verfolgen. Da stoßen der junge Staatsanwalt Johann Radmann und sein Freund, der Journalist Thomas Gnielka auf Dokumente, die eine Reihe ehemaliger SS-Männer, die in Auschwitz Dienst leisteten, schwer belasten. Im Auftrag des hessischen Generalstaatsanwalts Dr. Fritz Bauer beginnt Johann zu ermitteln. Aber das Grauen der Vergangenheit und die massiven Widerstände gegen seine Arbeit drohen Johanns Leben zu zerstören.

Eintritt € 6,- erm. € 4,-

Sonntag, 13. bis 28. September, täglich 10 bis 18 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG

im ehemaligen Weinkeller im Kellergewölbe des Mahnmals St. Nikolai

St. Nikolai: Ursprünge - Zerstörungen - Sanierung

Seit über 800 Jahren prägt die Nikolaikirche das Zentrum Hamburgs. Die Sonderausstellung bietet Einblicke in die Geschichte der Kirche und die derzeit laufenden Sanierungsmaßnahmen. Die Gründung und Erweiterungen des 1842 dem Großen Brand zum Opfer gefallenen Vorgängerbaus sowie die wechselhafte Entstehungsgeschichte des neugotischen Kirchenbaus aus dem 19. Jahrhundert werden detailliert erläutert. Historische Baupläne und Fotografien werden gezeigt, wie auch die Zerstörung der Kirche im 2. Weltkrieg und die Umwandlung der Ruine zum Mahnmal. Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Dokumentation der laufenden Instandsetzungsmaßnahmen, bei der sowohl traditionelle Handwerkstechniken wie auch modernste Technik zum Einsatz kommen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Bezirksamts Hamburg-Mitte / Management des öffentlichen Raumes und des Mahnmals St. Nikolai mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Denkmalpflege Hamburg.

Samstag, 19. September, 11 Uhr und 15.30 Uhr

Glockenspielkonzert auf dem Kirchplatz

Beim 7. Konzert der Norddeutschen Carillonneure spielen: Antonia Krödel/Wilhelmshaven, Reinhild Kunow, Gunther Strothmann, Gerd Heinrich/Kiel sowie Gudrun Schmidtke/Hamburg. Auf dem Programm stehen Werke für Carillon, klassische Melodien, Choräle und weltliches Liedgut.

Wegen der derzeitigen Sanierung des Turmes ist der Kirchturm mit einem Gerüst versehen, das das Glockenspiel verdeckt - der Klang ist jedoch ungetrübt. Stühle auf dem Platz des ehemeligen Kirchenschiffes laden Sie während der Konzerte zum Verweilen ein.

Eintritt frei

Mittwoch,16. September um 19 Uhr

GÄSTE IM MAHNMAL

Vortrag von Dr. Gerhard Scharf, 1971-2002 Schulleiter des Gymnasiums Oedeme in Lüneburg, seit 1986 Mitglied des Rates der Hansestadt Lüneburg

"Kriegsende und Wiederanfang"

Der  Vortrag  schildert  aus  der  Sicht  eines  Zeitzeugen  die  letzten  Kriegsjahre  sowie  die dramatischen  Ereignisse  nach  dem  Zusammenbruch  der  deutschen  Ostfront  in Schlesien im Mai 1945.

Eine Veranstaltung des Politischen Bildungsforums Hamburg der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Sonntag, 13. September, 10 bis 17 Uhr

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Einblicke in die laufenden Sanierungsmaßnahmen der Kirchenruine St. Nikolai:

Steinmetze präsentieren ihre Arbeit in einer offenen Werkstatt auf dem Platz des ehemaligen Kirchenschiffs. Kinder und Erwachsene können kleine Steine selbst bearbeiten und Souvenirstücke mit nach Hause nehmen. Eine Sonderausstellung und Vorträge informieren im Gewölbekeller über die ehemalige Hauptkirche und die derzeit stattfindenden Arbeiten.

Veranstalter: Bezirksamt Hamburg Mitte in Kooperation mit dem Förderkreis Mahnmal St. Nikolai.

Samstag, 12. September

NACHT DER KIRCHEN

ab 18.00 Uhr Hamburg von oben. Fahrt mit dem Panoramalift auf den höchsten Kirchturm der Stadt.

18.00 Uhr Augenblick mal! - Welch ein Glockenklang! Gudrun Schmidtke lässt die 51 chromatisch gestimmten Bronzeglocken des Turmglockenspiels erklingen.

19.00 Uhr Die jugendlichen Musiker des Ensembles der staatlichen Jugendmusikschule spielen Musik des 17. Jahrhunderts und eigene Kompositionen auf Blockflöten, Harfen und Cembalo. Leitung: Monika Mandelartz.

20.00 Uhr Das Orchester „Jugend-Streicherforum“ spielt Werke von Giuseppe Sammartini, Johann Sebastian Bach und Erik Satie. Leitung: Tomasz Lukasiewicz.

21.00 Uhr Uhr Die Zukunft der Kirchengebäude. Einführung und Diskussion mit Propst und Hauptpastor Dr. Johann Hinrich Claussen, Hauptkirche St. Nikolai

22.00 Uhr "Vocallegro", das Männervocalensemble der Hauptkirche St. Nikolai präsentiert geistliche und weltliche Männerchorliteratur von der Renaissance bis zur Moderne: Werke von Josquin des Prez, Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Anton Bruckner, John Hugh McNorton, Francis Poulenc. Leitung: Arpad Christian Thuroczy

Sonntag, 30. August

Gedenkveranstaltung anlässlich des Beginns des Zweiten Weltkrieges

17 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst auf dem Kirchplatz

Liturgische Leitung: Propst Johann Hinrich Claussen, Hauptkirche St. Nikolai und Pfarrer Jacek Bystron, Polnische Katholische Mission in Hamburg. Musikalische Begleitung: Seniorenkantorei St. Nikolai. Glockenspiel: Werner Lamm

18 Uhr Krieg der Täter. Die Massenerschießungen von Katyń

Vortrag in der Krypta

Prof. Claudia Weber, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

Auf der Basis neu gelesener Dokumente und bisher unbekannter Quellen aus russischen Archiven und dem Archiv der DDR-Staatssicherheit legt Claudia Weber eine umfassende historische Analyse der Akteure, Mechanismen und Ziele der nationalsozialistischen und der stalinistischen Propaganda – ihrer Erfindungen, Täuschungsmanöver und Lügen – vor.

Freitag, 19. Juni um 20 Uhr

JAZZ-KONZERT

Krystyna Stańko - Kropla Słowa - Polnisches Jazzalbum des Jahres 2012

Krystyna Stańko präsentiert ihr vielfach ausgezeichnetes Jazzalbum Kropla Słowa. Zu hören sind einfühlsame Songs, die zeitgenössische polnische Poesie, wie z.B. Texte der Literaturnobelpreisträgerin Wisława Szymborska, mit faszinierender Musik zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis verbinden.

Krystyna Stańko Band: Krystyna Stańko (Gesang), Dominik Bukowski (Vibraphon, Xylosynth), Piotr Lemańczyk (Kontrabass), Przemysław Jarosz (Schlagzeug), Marcin Gawdzis (Trompete).

Eintritt: Reihe 2 - 4 € 19,- / Reihe 5 - 10 € 14,- / erm. € 9,-

Veranstalter: Generalkonsulat RP in Hamburg, Mahnmal St. Nikolai.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen, im Rahmen der Fördermittel für die im Ausland lebenden Polen, mitfinanziert.

Donnerstag, 21. Mai bis zum 21. Juni, täglich 10 bis 18 Uhr

SONDERAUSSTELLUNG

im ehemaligen Weinkeller im Kellergewölbe des Mahnmals St. Nikolai

Sie riskierten ihr Leben - Polen, die während des Holocausts Juden retteten

Im besetzten Polen wurde, anders als in den Ländern Westeuropas, die Unterstützung von Juden mit dem Tode bestraft. Dennoch stellten sich viele Polen dem Bösen entgegen und retteten Juden. Im Namen der Nächstenliebe riskierten sie ihr Leben und das Leben ihrer Familien. Dadurch konnten Tausende von Juden gerettet werden. Ein Teil der Retter erhielt von der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem den Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“.

Die Ausstellung präsentiert Gesichter, Geschichten und Motive von Polen, die Juden retteten. Sie zeigt den historischen Kontext der deutschen Besatzung und veranschaulicht die Bedingungen der Rettung von Juden und den Umfang der von Polen geleisteten Hilfe.

Ausstellungspartner sind das Institut für die Geschichte der polnischen Juden, das Polnische Institut Düsseldorf, die Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg und das Polnische Generalkonsulat in Hamburg.

Mittwoch, 3. Juni um 15 Uhr

Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Hiroshima und Nagasaki und des Hamburger Feuersturmes

Aus Anlass der Friedensreise von Peace Boat und der Organisation Mayors for Peace berichteten - auf Einladung des Senates - Überlebende der Atombombenabwürfe aus Japan sowie der "Operation Gomorrha" aus Hamburg über ihre Erlebnisse und die Folgen für ihr Leben.

Dienstag, 19. Mai um 19 Uhr

Vortrag und Diskussion

Herausforderungen des Migrationsmanagements im 21. Jahrhundert

Bernd Hemingway, Direktor für Migrationsmanagement, Internationale Organisation für Migration (IOM), Genf

Die Bedeutung des Politikfeldes der Migrations- und Integrationspolitik wird für die Zukunft unserer Gesellschaft oft unterschätzt. Wir leben in Gesellschaften, die durch Migrationstrends der letzten Jahrzehnte zunehmend von kultureller Vielfalt geprägt sind. Oft wird die wachsende Vielfalt allerdings als Gefahr wahrgenommen. Ängste vor einer „Islamisierung Europas“ werden laut, Vorurteile über die Kosten der „Armutszuwanderung“ aus Osteuropa sind weit verbreitet. Gleichzeitig treiben zu wenige Möglichkeiten zu legaler Migration nach Europa Menschen in die Hände von Schleusern. Europa muss seine Einstellung zu Migration und Einwanderern überdenken und aktualisieren. Integrations- und Migrationspolitik ist nicht mit einem speziellen Programm abgeschlossen, sondern ist Daueraufgabe staatlicher und gesellschaftlicher Politik.

Freitag, 8. Mai um 23.01 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

Andacht mit Glockenspiel zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges

Um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit, am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft, die den Zweiten Weltkrieg beendete. Zu dieser Stunde findet nun, 70 Jahre später, auf dem Kirchplatz des Mahnmals St. Nikolai, unter freiem Himmel, eine Andacht mit dem Gebet der Versöhnungslitanei aus Coventry statt. Dazu erklingt das Turmglockenspiel.

Andacht: Hauptpastor und Propst Johann Hinrich Claussen

Carillonspiel: KMD Manuel Gera, Kantor an St. Michaelis

Mittwoch, 6. Mai um 19 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

„Als der Krieg zu Ende ging“ mit Arno Surminski

 Musikalische Lesung

Zur Erinnerung an den 70. Jahrestag der Kapitulation und das Ende des Zweiten Weltkrieges liest Arno Surminski aus seinem neuen Erzählband, der die Nachwirkungen des Krieges beschreibt und Erlebnisse aus jener Zeit schildert.

Arno Surminski, geb. 1934 in Ostpreußen, kam nach der Deportation seiner Eltern in die Sowjetunion (1945) zu einer Familie in Schleswig-Holstein. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erzählungen, Kinder- und Sachbücher, viele über Ostpreußen, das Kriegsende und die Folgen.

Die polnische Geigerin und Komponistin Ewelina Nowicka begleitet die Lesung mit eigenen Kompositionen und Stücken von Mieczysław Weinberg.

Eintritt € 6,- erm. € 4,-

Samstag, 18. April 18 bis 2 Uhr

Die Lange Nacht der Museen

Brennpunkte der Erinnerung

18.00 – 0.00 Hamburg von oben - Fahrt mit dem Panoramalift
18.00 Lebenslange seelische Auswirkungen des Feuersturms, Ulrich Lamparter
18.30 Begegnungen mit Zeitzeugen, Christa Holstein
19.00 Carillon-Konzert, Werner Lamm
19.30 Gomorrha - ein Requiem für Hamburg von Dieter Einfeldt, Vera Stein
20.30 Andrej Madatov (Violine) spielt die g-moll Sonate von J.S. Bach
21.00 Im Feuersturm – was Zeitzeugen berichten
21.30 Andrej Madatov (Violine) spielt die Chaconne d-moll von J.S. Bach
22.00 Im Feuersturm – was Zeitzeugen berichten
22.30 Lieder aus der Ukraine, Russland und Deutschland, Anna Vishnevska
23.30 Filmvorstellung: … »da war ja auch Krieg« … Kriegskinder erzählen.
Sonderausstellung: Kriegskinder – Gestalten – Erinnerungen

Ticket für alle Museen: € 15,- / erm. € 10,- Mehr Infos unter: www.langenachtdermuseen-hamburg.de

Mittwoch, 4. März um 19 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

Und immer stark sein - Die Geschichten unserer Mütter

Musikalische Lesung

Die Autorin Ute Elisabeth Mordhorst erzählt in kleinen und berührenden Geschichten vom Leben ihrer Mutter und würdigt damit den Lebenswillen, Erfindungsreichtum und die kleinen und großen Alltagsweisheiten der Generation von Frauen, die zwischen den Kriegen geboren sind und heute auf ein langes Leben zurückschauen. Viele von ihnen haben mit eigenen Händen die Trümmer des Krieges beseitigt und dieses Land in körperlicher und emotionaler Schwerstarbeit wieder aufgebaut. Meist verschwinden ihre alltäglichen Großtaten jedoch hinter den Kriegshelden- und Wirtschaftswundersagen. Mit den Erzählungen über ihre eigene Mutter portraitiert und würdigt Ute Mordhorst eine ganze Generation von starken Frauen.

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Cem Cetinkaya am Cello.

Eintritt € 6,- / erm. € 4,-

Mittwoch, 4. Februar um 19 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

"Die Mossdorfs" - Das Schicksal einer Berliner Familie im 20. Jahrhundert

Lesung mit musikalischer Begleitung

Was wissen wir eigentlich heute noch über das vergangene Jahrhundert, in dem die Menschen so viele gesellschaftliche und politische Umbrüche erlebten wie selten zuvor? Dokumente, Tagebücher, Fotos und Briefe der Familie Mossdorf konnten über all die Jahrzehnte gerettet werden und gaben dem Buch von Friederike Oeschger und Babette Radtke eine authentische Grundlage. „Aus der Familiengeschichte ist Zeitgeschichte geworden.“ (Arno Surminski)

Swantje Wittenhagen, eine der besten deutschen Nachwuchs-Harfenistinnen, begleitet die Lesung auf der Harfe.

Eintritt € 6,- / erm. € 4,-

Dienstag, 27. Januar um 20 Uhr

ERINNERN IM MAHNMAL

Andacht und Konzert
Lieder aus Theresienstadt

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 70 Jahren hält Pfarrer Dr. Jacek Bystron, Polnische Katholische Mission, eine kurze Andacht. Im Anschluss tragen junge Sängerinnen und Sänger von Jugend musiziert Lieder aus Theresienstadt vor, die im gleichnamigen Workshop unter der Leitung von Ruth Frenk einstudiert wurden. Ihr Abschlusskonzert im Mahnmal wird die im KZ umgekommenen Komponisten Viktor Ullmann, Ilse Weber, Hans Krása u.a. würdigen.

Eintritt frei – Spende erbeten

Mittwoch, 7. Januar um 19 Uhr

KULTUR IN DER KRYPTA

Außer dem Leben können sie dir ja nichts nehmen. Der Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth James von Moltke

Lesung mit den Schauspielern Claudia Schwartz und Jan Uplegger

Helmuth James von Moltke hat als Kopf des von den Nazis bekämpften Kreisauer Kreises Geschichte geschrieben. Er brachte auf seinem schlesischen Gut Oppositionelle des ganzen politischen Spektrums zusammen, um mit ihnen an einer Nachkriegsordnung für ein demokratisches, in Europa integriertes Deutschland zu arbeiten. Von den Nazis wurde er in Plötzensee dafür hingerichtet. Der Briefwechsel mit seiner Frau Freya offenbart, welch wichtige Rolle auch sie einnahm, welch großen Mut, Überlebenswillen und strategischen Verstand beide besaßen. Und so erzählt sich in diesen Briefen auch eine große Liebesgeschichte, die vor dem Tod nicht haltmacht.

Eintritt € 6,- erm. € 4,-