Veranstaltungen – Aktuell


Das Mahnmal St. Nikolai bietet ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm

Ob Vortrag, Lesung oder Konzert – unter dem Motto Kultur in der Krypta findet eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen statt. Mit der Veranstaltungsreihe Erinnern im Mahnmal wird regelmäßig der Opfer und Ereignisse gedacht, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nazi-Regime stehen. Unter der Rubrik Gäste im Mahnmal finden regelmäßig Gastveranstaltungen in der Krypta statt.

Bis auf weiteres keine öffentlichen Carillon-Konzerte.
 

Der Panoramalift und das Museum sind vorerst bis einschließlich 31. Januar 2021 geschlossen, öffentliche Veranstaltungen finden nicht statt.

2. September 2020 bis 20. Januar 2021

Sonderausstellung

Ausgegraben. Archäologische Forschungen zur Nikolaikirche.

Mit dieser Ausstellungs-Kooperation schlägt das Archäologische Museum Hamburg ein neues spannendes Kapitel der Geschichte Hamburgs im Mahnmal St. Nikolai auf: Im Herzen der Stadt, am Nikolaifleet, führte das Archäologische Museum Hamburg in den letzten Jahren mehrere Ausgrabungen durch. Das Gebiet birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmal, denn auf diesem Areal sind Reste der 1195 zum ersten Mal schriftlich erwähnten Kirche St. Nikolai erhalten. Die Geschichte dieser einstigen Hauptkirche ist aufs engste mit der Stadtgeschichte der Hansestadt verbunden und die Ausgrabungen der Archäologen haben zahlreiche neue Erkenntnisse zu ihrer wechselvollen Baugeschichte erbracht. In einer Ausstellung im Kellergewölbe des Mahnmals St. Nikolai erhalten die Besucher ab dem 2. September nun erstmals einen exklusiven Blick auf Funde und Ergebnisse dieser Forschungen.

Eine Ausstellung des Archäologischen Museums in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Mahnmal St. Nikolai. 

Für die Sonderausstellung gilt der reguläre Museumseintrittspreis.

Foto: Archäologisches Museum Hamburg

30. März bis 30. Juni 2021 

Sonderausstellung

„Objekt 1 - Untersuchungshaftanstalt und Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen“. Eine fotografische Arbeit von Ruth Stoltenberg

Anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit (2020) und des 60. Jahrestages des Baues der Berliner Mauer (2021) zeigt die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg - wie für 2020 geplant und infolge der Pandemie verschoben - im Mahnmal St. Nikolai Fotografien von Ruth Stoltenberg, die sich mit dem ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen und dem zugehörigen Haftkrankenhaus aus einem sehr persönlichen Blickwinkel auseinandersetzen. Dieser Ort von Repression und Gewalt und intensive Gespräche mit inhaftierten Zeitzeugen haben die Fotografin tief bewegt. Daraus hat sich eine fotografische Arbeit entwickelt, die das Unrecht einer Diktatur genauso eindrucksvoll dokumentiert wie die Selbstbehauptung derjenigen, die den Alltag politischer Haft erlebten. Denn im Mittelpunkt stehen die täglichen Verhöre der ehemaligen Gefangenen, die der Willkür und den Zersetzungsstrategien des SED-Regimes ausgeliefert waren.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Eintritt zur Sonderausstellung frei.

Zur Ausstellungseröffnung und zu weiteren Veranstaltungen nach Maßgabe der Möglichkeiten der Corona-Rechtsverordnung in Hamburg erhalten Sie fortlaufend auf der Website und in den Newslettern der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg aktuelle Informationen.

Eine Gesprächsrunde mit Ruth Stoltenberg, David Rojkowski (Kurator) und Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, ist angedacht. Datum und Uhrzeit werden auf der Webseite der Landeszentrale Politische Bildung - hamburg.de noch bekanntgegeben.

Foto: Ruth Stoltenberg