Veranstaltungen – Aktuell


Das Mahnmal St. Nikolai bietet ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm

Ob Vortrag, Lesung oder Konzert – unter dem Motto Kultur in der Krypta findet eine Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen statt. Mit der Veranstaltungsreihe Erinnern im Mahnmal wird regelmäßig der Opfer und Ereignisse gedacht, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nazi-Regime stehen. Unter der Rubrik Gäste im Mahnmal finden regelmäßig Gastveranstaltungen in der Krypta statt.

Bis auf weiteres keine öffentlichen Carillon-Konzerte.
 

Das Museum bleibt vorerst geschlossen, öffentliche Veranstaltungen finden derzeit nicht statt.

Donnerstag, 29. April 2021, 19.00 Uhr

Vortrag und Gespräch

Äthiopien: Flucht der Oromo - Verfolgung und Widerstand

Die Frauenrechtlerin Arfasse Gamada aus der Volksgruppe der Oromo in Äthiopien und ihr Sohn, der TV-Moderator Yared Dibaba, schildern die Gründe ihrer Flucht nach Deutschland im Jahr 1979 und ihr Leben im Exil. Im Mahnmal St. Nikolai sprechen sie über die Zerstörung eines Community-Centers in ihrem Heimatdorf und über bewaffnete Konflikte, die trotz des Friedensnobelpreises an den Präsidenten Abiy Ahmed im Jahr 2019 weiter anhalten. Ein kürzlich aus Oromia Geflüchteter berichtet über seine aktuelle Lebenssituation. 

Veranstalter:  Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Regionalgruppe Hamburg

Diese Veranstaltung wird ausschließlich im digitalen Format angeboten.

Link zum Live Event bei Facebook https://fb.me/e/1NmYr768K

Die Tage des Exils sind ein Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm in Hamburg, das sich einen Monat lang in 60 Veranstaltungen den Themen Flucht, Vertreibung und Exil widmet. Die Veranstaltungsreihe wird von der Körber-Stiftung in Kooperation mit der Weichmann Stiftung ausgerichtet, rund 50 Partner tragen zu einem breiten Programm bei. Weitere Informationen: www.tagedesexils.de.

voraussichtlich bis 30. Juni 2021 

Sonderausstellung

„Objekt 1 - Untersuchungshaftanstalt und Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen“. Eine fotografische Arbeit von Ruth Stoltenberg

Anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit (2020) und des 60. Jahrestages des Baues der Berliner Mauer (2021) zeigt die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg - wie für 2020 geplant und infolge der Pandemie verschoben - im Mahnmal St. Nikolai Fotografien von Ruth Stoltenberg, die sich mit dem ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen und dem zugehörigen Haftkrankenhaus aus einem sehr persönlichen Blickwinkel auseinandersetzen. Dieser Ort von Repression und Gewalt und intensive Gespräche mit inhaftierten Zeitzeugen haben die Fotografin tief bewegt. Daraus hat sich eine fotografische Arbeit entwickelt, die das Unrecht einer Diktatur genauso eindrucksvoll dokumentiert wie die Selbstbehauptung derjenigen, die den Alltag politischer Haft erlebten. Denn im Mittelpunkt stehen die täglichen Verhöre der ehemaligen Gefangenen, die der Willkür und den Zersetzungsstrategien des SED-Regimes ausgeliefert waren.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Eintritt zur Sonderausstellung frei.
Zur Ausstellungseröffnung und zu weiteren Veranstaltungen nach Maßgabe der Möglichkeiten der Corona-Rechtsverordnung in Hamburg erhalten Sie fortlaufend auf der Website und in den Newslettern der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg aktuelle Informationen.
Eine Gesprächsrunde mit Ruth Stoltenberg, David Rojkowski (Kurator) und Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, ist angedacht. Datum und Uhrzeit werden auf der Webseite der Landeszentrale Politische Bildung - hamburg.de noch bekanntgegeben.
Foto: Ruth Stoltenberg