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Alfred Schär –
ein Volksdorfer im
Widerstand

30. Mai 2026, 15:00 Uhr

Ein schwarz-weißes Familienfoto: Mutter links, eine Tochter, der Vater, rechts der Sohn

An diesem Ort gründete die Familie Schär gemeinsam mit befreundeten Familien eine Nachbarschaftssiedlung die, angelehnt an die bodenreformerischen Ideen Franz Oppenheimers, den gemeinnützigen Gedanken in den Vordergrund stellte. Alfred Schär arbeitete als Taubstummenlehrer an der Schule Bürgerweide und engagierte sich als Vertreter der SPD Fraktion in der Gemeindeversammlung Volksdorf. Er war ein entschiedener Gegner des NS-Regimes und schloss sich dem „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ an, nahm an den konspirativen Treffen teil und leitete einen wirtschaftlichen Arbeitskreis. Eine Verhaftungswelle gegen den „ISK“ im März 1936 sowie mehrere Denunziationen aus seiner Nachbarschaft führten zu seiner Festnahme. Am 10.2.1937 kam er in das KZ Fuhlsbüttel, drei Tage später fand man ihn erhängt in seiner Zelle. Die Festellung der Todesursache durch den Hausarzt wurde nicht gestattet.

Mit Gebärdendolmetschen, Vortrag mit Musik

Eine Veranstaltung von Denk Mal Am Ort

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