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Die bewaffnete Wahrheit
– 10 Jahre „Revolution
der Würde“ und
Euromaidan in der Ukraine

Sonderausstellung

16. September – 20. Oktober 2024

Demonstranten schwenken ukrainische Fahnen auf dem Maidan in Kyiv

Die Ausstellung „Die bewaffnete Wahrheit“ erinnert an den zehnten Jahrestag der monumentalen Euromaidan-Proteste und der Revolution der Würde in der Ukraine – Ereignisse, die als Meilensteine für Demokratie, Freiheit und den unerschütterlichen Geist des ukrainischen Volkes gelten.

Mut und Demokratie in der Fotografie: Durch die beeindruckenden Aufnahmen der preisgekrönten Fotografen Mstyslav Chernov und Viacheslav Ratynskyi illustriert die Schau nicht nur den Mut und die Entschlossenheit der Demonstranten, sondern spiegelt auch die weltweite, fortwährende Suche nach demokratischen Prinzipien wider. Diese Ausstellung bietet die Chance, sich intensiv mit einem geschichtlichen Kapitel auseinanderzusetzen, das bis heute inspiriert und nachhallt und uns an die Kraft kollektiven Handelns in Zeiten der Widrigkeiten erinnert.

Veranstaltet wird die Ausstellung von der Initiative für Wissensaustausch, Empowerment und Kultur e.V., der Universität Potsdam und der Ukrainian Association of Professional Photographers, in Zusammenarbeit mit dem Mahnmal St Nikolai. Gemeinsam laden wir Sie ein, sich auf eine eindrucksvolle Reise durch die rohen Emotionen, entscheidenden Momente und signifikanten Auswirkungen einer der kritischsten Perioden in der jüngeren Geschichte der Ukraine zu begeben, die nachhaltig unsere europäische Gemeinschaft prägt.

Mstyslav Chernov ist ein renommierter ukrainischer Fotojournalist und Filmemacher, bekannt für seine eindrucksvolle Berichterstattung über Konfliktzonen und humanitäre Krisen. Chernov hat umfangreich aus seiner Heimat Ukraine berichtet, insbesondere während bedeutender Ereignisse wie den Euromaidan-Protesten (11.2013-02.2014) und während des mehr als ein Jahrzehnt andauernden russischen Krieges gegen die Ukraine. Seine Fähigkeit, die menschliche Dimension dieser Krisen mit Sensibilität und kritischem Blick einzufangen, hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter den Pulitzer-Preis. Chernov erlangte auch bedeutende Anerkennung für seine Dokumentation „20 Tage in Mariupol“, die einen Oscar gewann und damit einen historischen Moment in der ukrainischen Filmgeschichte markierte. Seine Fotografien dokumentieren nicht nur Ereignisse, sondern heben auch die Resilienz und den Mut von Menschen in außergewöhnlichen Umständen hervor.

Viacheslav Ratynskyi ist ein ukrainischer Fotojournalist und Dokumentarfotograf. Im Laufe seiner Karriere hat er für mehrere ukrainische Medien gearbeitet, und seine Arbeiten wurden international in renommierten Publikationen wie Time, The Guardian und The New York Times veröffentlicht. Er ist bekannt dafür, bedeutende Ereignisse in der Ukraine abzudecken, einschließlich der Euromaidan-Proteste 2014, und dokumentiert seit Beginn die russische Invasion in der Ukraine. Ratynskyi kooperiert mit internationalen Organisationen wie UNICEF und USAID. Seine Fotografien wurden in  Gruppenausstellungen weltweit gezeigt.

Die Ausstellung ist im Weinkeller des Mahnmals St. Nikolai zu den regulären Öffnungszeiten (täglich 10 - 18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt zur Sonderausstellung ist frei.

Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung:

30.09.2024 Silent Deportation. Film und Gespräch.

07.10.2024 Demokratie verteidigen: Journalismus in Kriegszeiten. Podiumsdiskussion

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