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Erinnern für die Zukunft – Ochsenzoller
Gedenken

Gedenken für die Opfer der „Euthanasie“ der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn Gedenkveranstaltung

21. Mai 2026, 16:00 Uhr

Hochrelief an der südöstlichen Seite des Hauses Jütlandring 70–76 in Hamburg-Langenhorn

Im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“ sind fast 6.000 Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung aus Hamburg in Tötungs- und Verwahranstalten gebracht worden. Über 4.700 von ihnen wurden nachweislich getötet. Mit dem „Ochsenzoller Gedenken“ möchten wir an die Opfer erinnern und Fragen an unser heutiges Handeln stellen.

Wir freuen uns, Sie bei unserer Gedenkveranstaltung begrüßen zu dürfen.
Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers,
Dr. Stephan Linck,
Dr. Stephanie Wuensch

16:00 Uhr | Vortrag
Polarisierte Debatten: Ursachen, Folgen und Alternativen
Prof. Dr. Michael Brüggemann, Kommunikationswissenschaft, Klima- & Wissenschaftskommunikation, Universität Hamburg

Anschließend Diskussion (Haus 2, Konferenzraum)

„Polarisierung sehe ich als ein kommunikativ konstruiertes Phänomen, das aber Ursachen und Wirkungen in der Welt jenseits medialer Debatten hat. Medienlogiken, politische Interessen und unbearbeitete Konfliktlinien in der Gesellschaft bilden den Nährboden für toxische mediale Debatten. Politische (AfD) und mediale (BILD, aber eigentlich alle Medien) Akteure profitieren von polarisierten Debatten.
Diese haben auch Folgen für die Polarisierung der Einstellungen in der Bevölkerung. Auch wenn dort aktuell noch keine ausgeprägte Spaltung der Gesellschaft zu erkennen ist in ideologische sich affektiv ablehnende Lager, so hat die Wahrnehmung der anderen Seite als zunehmend extrem und ablehnend, Folgen, die in eine Spirale sozialer Polarisierung münden könnten.“
Prof. Dr. Michael Brüggemann

Ca. 17:15 Uhr | Gedenken und Kranzniederlegung
vor Haus 25

Eine Veranstaltung der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll und der Stiftung Freundeskreis

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