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Erinnerung an Hedda Guradze, Bibliothekarin
der Bücherhalle Mönckebergstraße

30. Mai 2026, 15:00 Uhr

Schwarz-Weiß Foto einer Frau, die in die Kamera schaut

Die Bibliothekarin Hedda Guradze arbeitete ab 1930 in der Bücherhalle Mönckebergstraße, dem heutigen Kulturcafé. Nachdem sie wegen ihrer jüdischen Herkunft aus dem Ausleihdienst ausgeschlossen worden war, musste sie Bücher im Sinne des Regimes aussortieren. 1937 emigrierte sie in die USA, wo sie sich 1945 das Leben nahm.

Die Hamburger Literaturgruppe der Omas gegen Rechts und Frauke Untiedt, Leiterin der Bücherhallen Hamburg, erinnern an Hedda Guradze und die Situation der Bücherhallen im Nationalsozialismus.

Veranstaltung im Rahmen von Denk Mal Am Ort - Hamburg

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