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Esther Bejarano – Kunst und Kampf gegen
das Vergessen

17. April – 8. Mai 2026

Ein schwarz-weißes Foto einer älteren Frau, die in die Kamera schaut

Die kleine Ausstellung zeigt ausgewählte Stücke aus dem Nachlass von Esther Bejarano, der sich seit 2023 im Archiv der FZH befindet.

Esther Bejarano wurde 1924 in Saarlouis geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie verfolgt und überlebte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo sie im Mädchenorchester spielen musste. Nach dem Krieg lebte sie zunächst in Israel und kehrte später nach Deutschland zurück. Als Musikerin und Zeitzeugin setzte sich Esther Bejarano bis zu ihrem Tod 2021 unermüdlich gegen das Vergessen und für Aufklärung über die NS-Verbrechen ein. Die Exponate repräsentieren ihr großes Engagement in der Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen sowie durch ihre Musik. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit Leben und Wirken Esther Bejaranos auseinanderzusetzen und gemeinsam ein Zeichen für Erinnerung und Verantwortung zu setzen.

Die Ausstellung ist eine Kooperationsveranstaltung der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg mit der Bücherhalle Eimsbüttel, der Eintritt ist frei.

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