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Gedenkstunde zur Erinnerung an die Besetzung
des Hamburger Gewerkschaftshauses

Gedenkveranstaltung

4. Mai 2026, 14:00 Uhr

Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof

<p class="p2">93 Jahre nach der Besetzung des Hamburger Gewerkschaftshauses

Am 2. Mai 1933 besetzten Nationalsozialisten in ganz Deutschland die Häuser der freien Gewerkschaften – auch das Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Viele Gewerkschafter*innen wurden verfolgt, verschleppt und gefoltert. Wir erinnern an ihren Mut und fragen zugleich selbstkritisch, ob die Gewerkschaften damals mehr hätten tun können. Aus dieser Geschichte erwächst unser Auftrag: Die Einheitsgewerkschaft steht für Solidarität, Demokratie und Antifaschismus. Wir treten Rassismus, Ausgrenzung und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen – im Betrieb, in Dienststellen und auf der Straße. Für Demokratie und Solidarität – gegen Rechtsruck und Spaltung

Wir wissen: Auch heute stärken wirtschaftliche Unsicherheiten, Kürzungen bei der sozialen Daseinsvorsorge und gesellschaftliche Spaltungsversuche erneut extrem rechte Strömungen. Deshalb zeigen wir klare antifaschistische Haltung: Wir geben menschenfeindlichen Positionen keinen Raum – weder im Arbeitsleben noch im öffentlichen Miteinander. Wir stehen an der Seite aller, die von rechter Hetze bedroht werden, und treten Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus, Antifeminismus und anderen Formen von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegen. Wir kämpfen für soziale Sicherheit, gute Arbeit und Mitbestimmung – damit rechte Ideologien keinen Nährboden finden.

Es sprechen Tanja Chawla (DGB HH), Steffen Marquardt (DGB-Jugend), Gunda Weidmüller (SHGL), Wolfgang Kopitzsch (AVS) und Cornelia Kerth (VVN/BdA). Musik von Wolfgang Brandt.

Eine Veranstaltung des DGB Hamburg

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