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Herbert Baade: Ein Leben im Kampf gegen
den Faschismus

Eine Lesung vor der Gestapozentrale im Stadthaus

8. Mai 2026, 13:00–14:00 Uhr

Ein schwarz-weißes Foto mit mehreren Menschen, die Plakate hochhalten. EInige tragen gestreifte Kleidung.

Herbert Baade, 1912 geboren, arbeitete als Frisör in der Neustadt, in der Nähe des Stadthauses. Schon früh war er als Kommunist im antifaschistischen Kampf aktiv. 1933 wurde er im Alter von 21 Jahren das erste Mal von den Nazis verhaftet und im Stadthaus misshandelt. Es folgte die Haft in Fuhlsbüttel, in den KZ Wittmoor und Esterwegen, im Zuchthaus Brandenburg. 1942 wurde er zwangsweise ins Bewährungsbataillon 999 eingezogen. Vor Kriegsende gelang ihm die Flucht in Nordafrika. Er kehrte erst 1946 nach Hamburg zurück. Sofort nahm er wieder die politische Arbeit auf. Er war Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Hamburg und engagierte sich Zeit seines Lebens gegen ehemalige Nazis in hohen Funktionen und gegen den wiederaufkommenden Faschismus in der Gesellschaft. Am 8. Mai hielt er mit anderen ehemaligen Widerstandskämpfer*innen und Verfolgten Mahnwachen vor dem Stadthaus Ecke Neuer Wall/Stadthausbrücke. Anlässlich des 81. Jahrestags der Befreiung spricht sein Sohn Detlef Baade über das Leben seines Vaters.

Eine Veranstaltung der Initiative Stadthaus – gegen Vergessen, Detlef Baade

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