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Sasel-Case: „Den Tätern
auf der Spur“

Lucille Eichengreen stellt die SS-Bewacher

22. April 2026, 19:00–21:00 Uhr

Rechts auf dem Bild ist eine ältere Frau, die lächelt. Links steht über einer sitzenden Familie Ich kann nicht vergessen und nicht vergeben

Lucille Eichengreen (geb. Cecilie Landau) war Häftling im Außenlager des KZ Neuengamme in Sasel. Nach ihrer Befreiung half sie den britischen Militärbehörden beim Ergreifen der KZ-Bewacherinnen. Sie schrieb ihre Erinnerungen auf. Ihr Buch „Von Asche zum Leben“ ist neu aufgelegt. Das Kapitel über das Auffinden der Täterinnen steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Ursula Wamser und Wilfried Weinke kannten Lucille Eichengreen. Sie berichten von ihren Begegnungen mit ihr und dem Entstehen ihres Buches. Uwe Leps berichtet zum Unternehmer Emil Bruns, der im Prozess angeklagt und verurteilt wurde. Für dessen Betrieb mussten jüdische Frauen aus dem KZ Sasel bei der Trümmerräumung, der Herstellung und der Montage von Betonfertigteilen für eine Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel („Plattenbüttel“) Zwangsarbeit verrichten.

Die Veranstaltung der GEW ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“. Weitere Informationen finden Sie in dem Programmflyer.

Eine Veranstaltung von GEW, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, VVN-BdA Hamburg, Landesinstitut für Qualifizierung
und Qualitätsentwicklung in Schulen, Spaces, BV Hamburg-Wandsbek

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