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Schulische Unterrichtsmaterialien zu
den Curiohaus-Prozessen

23. März 2026, 17:00–19:00 Uhr

Zwei Soldaten bewachen ein Haus, auf dem Gaststätte Curiohaus steht

Von der Wissenschaft in die Schule – wie kann es gelingen, junge Menschen für ein schwieriges Thema zu motivieren?

Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel hat gesagt: „Erinnerungen sind das Lebenselixier einer Kultur. Sie nähren Hoffnungen und machen den Menschen zum Menschen.“ Mit diesem Zitat schließt Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, ihr Vorwort zu den Unterrichtsmaterialien zu den Curiohaus- Prozessen, die im Jahr 2018 in einer gemeinsamen Kooperation von LI-Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Hamburgischen Bürgerschaft entwickelt wurden.

Das war aufwendig, aber von größter Bedeutung: Wenn es heute darum geht, die Erinnerungen an die junge Generation weiterzugeben, reicht es nicht aus, dicke Bücher oder verzweigte digitale Angebote zu gestalten. Die vorliegende Broschüre (https://tinyurl.com/smsr6pwu), die ohne Jörg Peter Müller und Alyn Beßmann (jetzt Alyn Šišić) nicht möglich gewesen wäre, gibt konkrete Hinweise für Lehrkräfte, enthält einen Forschungsauftrag und konkrete Arbeitsblätter wie in einem richtigen Schulbuch – natürlich auch mit vielfältigen Impulsen (oder Arbeitsaufträgen), um allen Lernenden Zugänge zu ermöglichen.

In meinem Vortrag wird nicht nur diese Broschüre im Mittelpunkt stehen, sondern darüber hinaus auch deren Entstehungsprozess und die Frage, wie heute Lernende erreicht und motiviert werden können, wie es gelingen kann, dauerhaftes Engagement und tiefgreifendes Verständnis zu erreichen, vielleicht auch die eine oder andere Flamme zu zünden …

Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt und findet in Kooperation mit dem LI-Hamburg statt. 

Referent: Dr. Helge Schröder | Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands

Aus Anlass der 80jährigen Erinnerung an diese Prozesse haben sich Hamburger Institutionen (GEW, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, VVN-BdA Hamburg, Landesinstitut für Qualifizierung
und Qualitätsentwicklung in Schulen, Spaces, BV Hamburg-Wandsbek) zusammengetan, um gemeinsam der Geschichte zu gedenken, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und den Kampf gegen heutige Rechtsentwicklung zu beleben.

Weitere Vorträge, Lesungen und Rundgänge – unter anderem zu Täterprofilen, Zeug*innenperspektiven sowie einzelnen Verfahren – ergänzen das Programm bis in den Herbst 2026. Das vollständige Programm und der Flyer finden Sie im Veranstaltungsflyer

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