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Sexualität im KZ –
Facetten einer erzwungenen
Frauenbeziehung

23. Januar 2019, 18:00 Uhr

Im Winter 1945 beobachteten die Häftlinge des Frauenaußenlagers Tiefstack, eines Außenlagers des KZ Neuengamme, mit Faszination und Abscheu die Beziehung zwischen der Aufseherin Anneliese Kohlmann und einer Häftlingsfrau. Auch wenn die meisten Überlebenden Kohlmann als „anständig“ beschrieben, erweckte diese Beziehung Unbehagen, und reflektierte somit die Homophobie der Häftlingsgesellschaft.

Anhand von Kohlmanns Geschichte und von Interviews der Referentin mit einer lesbischen Holocaustüberlebenden des Lagers zeigt Dr. Anna Hájková (University of Warwick), wie wir über erzwungene und konsensuelle Sexualität im Lager nach­denken können, und wie eine queere Geschichte des Holocaust es ermöglicht, Machtlosigkeit und Kontrolle der Holocaustopfer zu erkennen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Begleitprogramm zur Ausstellung „Eine Stadt und ihr KZ: Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945“, zu sehen vom 17. Januar bis 10. Februar 2019 in der Rathausdiele des Hamburger Rathauses.

Eintritt frei.

Foto: Lageraufseherin Anneliese Kohlmann nach ihrer Festnahme im April 1945 in Bergen-Belsen. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Women_guards_in_Bergen-Belsen.jpg

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