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Steffi Wittenberg ging hier auf die
jüdische Mädchenschule

31. Mai 2026, 15:00 Uhr

schwarz-weißes Foto eines Mädchens, das an der Kamera vorbei schaut

Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag (1926-2015) musste 1935 als jüdisches Kind die Jahnschule (heutige Ida Ehre Schule) verlassen und wechselte auf die jüdische Mädchenschule (Israelitische Töchterschule).
Inmitten des Naziterrors bot diese den Schülerinnen vormittags einen geschützten Raum.
Gerade noch rechtzeitig konnte Steffi im Dezember 1939 nach Uruguay emigrieren. Hier lernt sie ihren späteren Ehemann Kurt kennen und folgte ihm 1948 nach Texas/USA.

Gemeinsam mit ihm engagierten sie sich in der dortigen Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung. Daraufhin eröffneten die texanischen Behörden ein Verfahren gegen Beide. Dieses endete mit ihrer Ausweisung aus den USA.
So kehrte Steffi 1951 mit Kurt in ihre alte Heimatstadt Hamburg zurück.

Andreas Wittenberg erzählt vom Leben seiner Mutter, die Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte, Dr. Anna v. Villiez, über die Schule. Abschließend gibt sie einen Einblick in die neue Dauerausstellung.

Veranstaltung im Rahmen von Denk Mal Am Ort - Hamburg in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule

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