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Unsichtbare Geschichte
sichtbar machen

Podiumsgespräch

22. April 2026, 19:00 Uhr

Ehemaliger Bunker an der Süderstraße in Hamburg, diente 1943/44 zur Unterbringung von KZ-Häftlingen.

Welche erinnerungskulturell bedeutsamen Orte prägen unsere öffentliche Wahrnehmung – und welche nicht? Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Auschwitz, Fußnoten“ beschäftigt sich dieser Abend mit der Debatte um die Sichtbarkeit von geschichtsträchtigen Orten in Hamburg. Akteur:innen verschiedener bekannter und weniger bekannter Hamburger Orte diskutieren über die Herausforderungen für Geschichtsschreibung und Gedenkkultur sowie über zivilgesellschaftliche Formen des Gedenkens bzw. der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Mit:

Grußwort: Dr. Sebastian Justke, Behörde für Kultur und Medien, Referatsleitung Erinnerungskultur, Planetarium (angefragt)

Impuls: Sven Ellerbrock, Fotograf, Kurator der Ausstellung „Auschwitz, Fußnoten“

Barbara Hartje, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V. für die Initiativgruppe Gedenkort Kinderkrankenhaus Rothenburgsort

Dr. Kim Todzi, Historiker, bis März 2025 wissenschaftlicher Koordinator des Projektverbundes „Forschungsstelle ‚Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung’“

Michael Batz, Autor und Lichtkünstler, engagiert sich u.a. für die Sichtbarmachung Orte jüdischen Lebens in Hamburg

Moderation: Corinna Below, Journalistin

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens des Bezirks Hamburg-Mitte.


 

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