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Was bleibt – Der Nachlass von Esther
Bejarano im Archiv der FZH

28. Mai 2026, 18:30–20:00 Uhr

Ein schwarz-weißes Foto einer älteren Frau, die in die Kamera schaut

Das „Verschwinden“ der Zeitzeug:innen des Nationalsozialismus wird seit vielen Jahren diskutiert. Demgegenüber stehen Aufgabe und Anspruch der Archive, historische Zeugnisse für die Gegenwart und Zukunft zu bewahren. Was bleibt – ist also Frage und Antwort zugleich.
Esther Bejarano, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebte, starb am 10. Juli 2021 in Hamburg. Seit Ende der 1970er Jahre war sie im Kampf gegen Neonazismus politisch aktiv, trat als Sängerin mit jüdischen und Widerstandsliedern an die Öffentlichkeit und richtete sich mit ihren Erinnerungen besonders an junge Menschen. Ihr privater Nachlass befindet sich seit 2023 in der FZH.
Die Veranstaltung wird ihren Blick auf die Archivarbeit und das im Nachlass überlieferte Material sowie seine Bedeutung für die Erinnerungsarbeit und Forschung richten. Was heißt es, einen Nachlass zu übernehmen und zu erschließen? Worin bestehen seine Inhalte, Bekanntes und Unerwartetes? Welche Fragen lassen sich aus heutiger Perspektive an ihn richten und wie könnten die Dokumente zukünftig genutzt werden?

Grußwort: Senator Carsten Brosda (Behörde für Kultur und Medien)

Es diskutieren:

  • Kirsten Schaper (Archiv der FZH)
  • Sybille Baumbach (Archiv der FZH)
  • Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen)

Moderation: Kirsten Heinsohn (FZH)

Der Vortrag wird auch online via Zoom übertragen.

Veranstaltet von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg im Rahmen der Vortragsreihe "Geschichte wird gemacht - Zeitgeschichtliche Projekte aus Hamburg".

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