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Wilhelm Wilhelmsen
– ein Student aus Norwegen

Gedenkveranstaltung

30. Mai 2026, 11:00 Uhr

Gerahmtes schwarzweiß Porträt eines jungen Mannes im Anzug mit Mütze

Der Norweger Wilhelm Wilhelmsen gehörte zu den 650 Studenten der Universität Oslo, die 1944 nach Deutschland deportiert wurden. Seine Verhaftung und Verschleppung erfolgten im Zuge der von Reichskommissar Josef Terboven veranlassten gewaltsamen Schließung der Universität Oslo Ende 1943. Wilhelm Wilhelmsen erkrankte auf dem Transport und wurde in Polizeigefängnissen isoliert, zuletzt im Hamburger „Hüttengefängnis“. Er starb 21-jährig. Sein Grab befindet sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

An der Gedenkveranstaltung nehmen Familienangehörige aus Norwegen teil. Herbert Diercks wird in einem Vortrag die Geschehnisse an der Universität Oslo, die Deportationen und das Schicksal von Wilhelm Wilhelmsen darstellen. Anschließend findet ein Gedenken am nahegelegenen Grab statt.

Gitarre: Simon Rebstock

Veranstalter: Denk Mal Am Ort - Hamburg, Herbert Diercks, unterstützt vom Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V.

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