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Zeichen der Hoffnung
für den Frieden

9. Mai 2024

Aus Papier ausgeschnittene Tauben hängen auf einer Leine auf dem Platz des Mahnmals. Auf den Tauben stehen Friedensbotschaften.

Am 8. Mai, 79 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde das Mahnmal St. Nikolai Schauplatz einer ungewöhnlichen Friedensaktion: Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler aus mehr als 35 Hamburger Schulen bastelten Friedenstauben mit ihren ganz persönlichen Wünschen und Hoffnungen für den Frieden.

Die selbstgebastelten Friedenstauben wurden über den gesamten Platz des ehemaligen Kirchenschiffs aufgehängt und öffentlich ausgestellt – den ganzen Tag über wurde gebastelt und die Friedenstauben symbolisch zum Fliegen gebracht. Auch zwischen zwei temporär installierten Toren, dem „Tor der Hoffnung“ und dem „Tor der Wünsche“, schwebten die Friedenstauben in der Luft und luden die Besucherinnen und Besucher des Mahnmals ein, durch die Tore zu gehen, um sich ein Bild von den vielen Friedenswünschen und Hoffnungen der Jugendlichen zu machen. „Wir begrüßen, dass die Friedensaktion der jungen Menschen hier am Mahnmal St. Nikolai stattfindet – dem Ort, der so eindrucksvoll in Hamburg für den Frieden steht“, so der Vorstandsvorsitzende des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai e.V., Dr. Martin Vetter.

Auch ein Weltrekord mit Friedenstauben wird aufgestellt

Mit der temporären Friedensaktion sollte nicht nur ein Symbol für den Frieden und gegen Kriege in der Welt gesetzt und die Botschaft des Friedens verbreitet werden. Es wird darüber hinaus auch ein beeindruckender Weltrekord aufgestellt werden: Zum sich jährenden Kriegsende wurden im Vorwege mehr als 8524 Friedenstauben von den Schülerinnen und Schülern aus Joghurtbecherdeckeln ausgeschnitten, die an diesem Tag zur längsten Kette mit den meisten Friedenstaubenanhängern aufgezogen werden. Mit den Aktionen tragen die Jugendlichen ihre individuelle Botschaft des Friedens und der Hoffnung in die Welt. Diese bemerkenswerte Leistung zeigt die enorme Kraft der Jugend, wenn sie sich zusammenschließt, um positive Veränderungen zu bewirken. Die Veranstaltung wurde auch von Ksenija Bekeris, Senatorin für Bildung und Ausbildung, unterstützt:

„Es ist sehr beeindruckend, wie viel Kreativität und Engagement die Schülerinnen und Schüler bei dieser Aktion eingebracht haben. Die Wünsche und Hoffnungen der Jugendlichen auf ihren Friedenstauben sind auch eine Botschaft an die gesamte Gesellschaft“.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, Beratungsstelle Gewaltprävention B43, der Initiative „Ideen-im-Team“ und Hamburger Schulen durchgeführt.

Weitere Informationen sowie Fotos und Presseresonanzen finden Sie hier.

Ein Video über die Aktion finden Sie hier.

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